Angebot · Schaffhausen und Glarus
SPF, SEB und Besuchsbegleitung
Sozialpädagogische Familienbegleitung, sozialpädagogische Einzelbegleitung und begleitete Besuchskontakte für auftraggebende Stellen ausserhalb des Kantons Zürich.
Fachlich identisch mit dem Angebot von neuSprung: dieselben Standards, dieselbe Haltung, dieselbe Berichtsstruktur. Aktuell in den Kantonen Schaffhausen und Glarus — Anfragen aus weiteren Kantonen prüfen wir im Einzelfall.
Leistung 01
SPF — Sozialpädagogische Familienbegleitung
Aufsuchende, alltagsnahe Unterstützung für Familien in belastenden Lebenslagen. Die Fachperson begleitet die Familie direkt im Alltag: zuhause, in der Schule, im Quartier.
Woran wir arbeiten
- Stabilisierung des Familiensystems
- Erziehungskompetenz der Eltern stärken
- Selbstwirksamkeit im Alltag erfahrbar machen
- Kommunikation innerhalb der Familie verbessern
- Bestehende Ressourcen und Netzwerke erschliessen
- Nachhaltige Veränderungen statt kurzfristiger Entlastung
Leistung 02
SEB — Sozialpädagogische Einzelbegleitung
Individuelle Begleitung von Kindern und Jugendlichen — dort ansetzend, wo der Alltag konkret schwierig wird.
Woran wir arbeiten
- Alltagskompetenz und Selbstorganisation
- Sozialverhalten in Schule, Ausbildung und Freizeit
- Selbstregulation und Umgang mit Belastung
- Tagesstruktur und verlässliche Routinen
- Übergänge begleiten: Schule, Lehre, Wohnen
Mit Blick auf Neurodivergenz
Ein grosser Teil der begleiteten Kinder und Jugendlichen ist neurodivergent. Wir arbeiten mit der jeweiligen Wahrnehmungs- und Denkweise statt gegen sie — mit angepasster Struktur, klarer Sprache und realistischen Schritten.
Leistung 03
Besuchsbegleitung — begleitete Umgänge
Kinder, die ausserhalb ihrer Herkunftsfamilie leben, haben ein Recht auf Kontakt zu ihren Eltern. Ziel ist, diesen Kontakt zu ermöglichen, zu schützen und fachlich zu beobachten.
Ablauf eines Besuchstermins
- Vor dem Termin: Vorbereitung von Kind und Setting
- Kontaktphase: Eltern und Kind, Fachkraft im Hintergrund
- Abschlussphase: Verabschiedung begleiten
- Nach dem Termin: Dokumentation und Reflexion
Haltung und Prinzip
So wenig Eingriff wie möglich, so viel Schutz wie nötig. Die Fachkraft beobachtet, dokumentiert und greift nur bei Bedarf ein. Sie führt nicht — sie begleitet. Eingriffe folgen einem klaren Stufenprinzip.
Organisation
So läuft ein Auftrag
Fünf Schritte
- Auftrag und AuftragsklärungFragestellung, Ziele und Rahmen werden mit der zuweisenden Stelle geklärt.
- Erstgespräch mit der FamilieAufbau des Arbeitsbündnisses, Transparenz über Rolle und Auftrag.
- ZielvereinbarungGemeinsame, überprüfbare Ziele mit Familie und Auftraggebenden.
- Umsetzung im AlltagRegelmässige Einsätze, Tandemprinzip, laufende fachliche Reflexion.
- Standortgespräche und AbschlussRegelmässige Standortbestimmung, Bericht, geordneter Abschluss.
Fachlicher Schwerpunkt
Neurodivergenz ist keine Diagnose, die wir behandeln.
Sie ist eine andere Art, die Welt wahrzunehmen und zu verarbeiten. Wir kennen die Stärken und die Herausforderungen, die damit einhergehen, und passen Kommunikation, Struktur und Methoden entsprechend an. So entsteht Begleitung, die mit der jeweiligen Wahrnehmungs- und Denkweise arbeitet statt gegen sie.
Der Schwerpunkt gilt in allen Angeboten — von der Abklärung, in der neurodivergentes Verhalten fachlich korrekt eingeordnet werden muss, über Trainings, deren Struktur und Tempo angepasst werden, bis zur Beratung von Familien, die den Alltag mit einem neurodivergenten Kind tragfähig gestalten wollen.
Wir arbeiten stärken- und bedürfnisorientiert statt defizitorientiert. Im Zentrum steht die Frage, welche Bedingungen es braucht, damit alle Beteiligten weniger Kraft ins Funktionieren stecken müssen.
- ADHS
- Autismus-Spektrum
- Hochsensibilität
- Späte Diagnose
Kontakt
Eine Begleitung anfragen
Schildern Sie uns kurz Fallkontext und Auftrag. Wir melden uns mit einer Einschätzung zu Machbarkeit und Rahmen.
kumea GmbH
Baarerstrasse 43, 6300 Zug
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